Nach knapp 9 Stunden erreichte ich um 4.20 Uhr Ortszeit pünktlich den Flughafen in Dubai. Hier startete das Boarding nach Hamburg um 8.15 Uhr und der Flug ging pünktlich um 9.00 Uhr. Um 13.35 Uhr Ortszeit landeten wir pünktlich in Hamburg. Die Gepäckausgabe dauerte extrem lange. Um 16.45 Uhr war ich wieder zu Hause. 27 Stunden von der Hoteltür zur Haustür.
25. Tag
Heute war es wie jeden Tag brütend heiß, 36° C im Schatten. Ich war etwas in der Umgebung des Hotels unterwegs, nachdem ich den Online Check in für den Rückflug erledigt hatte, die Rezeptionistin mir die Boardkarten ausdruckte und ich einen Late-Check-out für mein Zimmer bekommen hatte. Kurz entschlossen war ich nochmal in der Mall of Asia. Gegen 17.00 Uhr war ich zurück im Zimmer im 9. Stock und packte meine Koffer, als sich plötzlich das Hotel bewegte und einige Sachen aus den Regalen fielen. Der Strom fiel aus und auf dem Flur hörte ich ein wildes Geschrei. Und dann hieß es auch schon, sofort das Hotel über den Fluchtweg zu verlassen, ein Erdbeben. Manche Gäste waren nur mit einem Handtuch bekleidet, da sie gerade unter der Dusche standen. Wir mussten auf der Straße warten, da es ein Nachbeben geben könnte. 45 Minuten später durften alle Gäste in ihre Zimmer zurückkehren. Um 19.45 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Flughafen. Es war schwierig ein Grab zu bekommen, hat aber dann doch noch geklappt. Vom Eingang bis zum Gate hat es fast 2 Stunden gedauert. Der Flug ging pünktlich.
24. Tag
Zuerst besuchte ich heute die Quiapo Kirche. Es ist für viele Katholiken die wichtigste Kirche Manila’s. Es fand gerade die Ostermesse statt. Die Kirche war völlig überfüllt. Deshalb war ich zunächst auf dem angrenzenden Markt unterwegs. Nicht weit davon entfernt befindet sich der größte und bunteste Markt Manila’s, der Divisoria Markt mit ca. 5000 Ständen. Teilweise befindet sich dieser Markt in einer Mall. Dort sind angenehme Temperaturen. Auf dem Weg dorthin, kam ich durch Chinatown. Der letzte Programmpunkt meiner Philippinen-Rundreise war der Besuch des Seafood-Market-Restaurants. Hier kann man den Fisch in der Auslage wählen und den Köchen bei der Zubereitung zu sehen. Ich ging nochmal durch Chinatown zu einem Jeepney-Stand und fuhr zum Rizal Park. Hier verbringen viele Einwohner von Manila ihre Freizeit. Von dort war das Seafood-Market-Restaurant fußläufig zu erreichen.
Quiapo Kirche
Innen

Später bei einer weiteren Messe
Gefärbte Osterküken bei der Quiapo Kirche
Markt bei der Quiapo Kirche
Chinatown, das neue Tor
Chinatown, das alte Tor
Der Divisoria Markt
Hundewelpen
In der Mall vom Divisoria Markt

In einer Mall in Chinatown

Straßenküche in Chinatown

Im Rizal Park

Rizal Park

Köche im Seafood-Market-Restaurant
23. Tag
Heute Morgen habe ich versucht einen „Burilyos“ (hiermit geißelten sich gestern die Büßer) zu kaufen. In der ganzen Stadt waren sie ausverkauft. Von einem hilfsbereiten Tricycle-Fahrer konnte ich letztlich seinen gestern benutzten Burilyos erwerben. Danach versuchte ich ein Ticket für den Bus zurück nach Manila/Pasay zu bekommen. Alle Sitzplätze für den heutigen Tag waren bei Victory Liner bereits ausverkauft. Ich bekam ein Ticket für die Rückfahrt nach Manila, aber in einen anderen Stadtteil. Das war dann kein Problem, da ich ein Grab bestellen konnte und somit zum Hotel kam. Solch einen Check-in im Hotel habe ich noch nicht erlebt. Das Personal stand sich gegenseitig im Weg und bekam nichts geregelt. Nach mehr als 30 Minuten Wartezeit, habe mich bei dem Teamleiter beschwert. Danach ging es recht schnell. Später bin ich mit einem Jeepney zur Asia Mall gefahren. Es ist ein riesiges Kaufhaus/Einkaufstadt mit einem Vergnügungspark drumherum. Am Wochenende sind hier tausende Besucher. Die Mall liegt direkt am Wasser, Manila Bay. Hier gab es heute wieder einen schönen Sonnenuntergang. Die Mall und die neuen Wohnungen wurden erst in den letzten 10 Jahren gebaut. Vorher war hier Steppe bzw. Meer. Die komplette Gegend hier ist sehr sauber.
Beim Check-in im Hotel
Skyline von Manila/Pasay vom Rooftop
Neues Wohngebiet bei der Mall
Asia Mall
Außenbereich der Mall
Bei der Asia Mall
Snack bei der Mall: Eintragsküken
Globus mit Beleuchtung
22. Tag
Heute stand nun das Highlight der Highlights auf dem Programm, die Kreuzigungszeremonie. Im Hotel hatte man mir gesagt, dass ich um 10.00 Uhr starten soll, da es sehr voll sein würde auf den engen Wegen zum Kreuzigungsgelände. Zunächst fuhr ich mit einem Jeepney bis zur Stadtmitte und von dort dann mit einem Tricycle zum Veranstaltungsort. Ich war zeitig dort. Unter dem Zeltdach im Schatten war es relativ gut auszuhalten. Hin und wieder kam ein kleiner Luftzug. Der Weg, den Jesus zum Kreuz ging, die Kreuzigung und wie er anschließend zu Grabe getragen wurde, wurde von Personen, die dieses Event organisiert haben, in entsprechenden Kostümen nachgestellt. Im Anschluss an diese Aufführung ließen sich 3 weitere Personen an die Kreuze nageln. Dem Jesus-Darsteller sowie den 3 weiteren Personen wurden jeweils richtige Nägel durch beide Hände geschlagen. Die Füße wurden nur festgebunden.In diesem Jahr war zum zweiten Mal eine Frau dabei. Alle waren nur eine kurze Zeit am Kreuz. Auf dem Gelände war eine Erste Hilfe Station im Zelt eingerichtet. Hier wurden die Hände der Gekreuzigten anschließend medizinisch versorgt und verbunden. Zudem bekam jeder eine Tetanusspritze. Jetzt leerte sich das zuvor voll gefüllte Veranstaltungsgelande recht schnell. Entsprechend voll war es auf den Straßen. Zurück fuhr ich dann mit einem Tricycle zur Stadtmitte und mit einem Jeepney zum Hotel. Um 18.30 Uhr zog der Prozessionszug vor dem Hotel vorbei.
Der Weg zum Kreuz
Besucher ohne VIP-Karte in der prallen Sonne
Die VIP-Lounge
Die Kreuzigungsaufführung hat begonnen
Jesus in der Mitte
Hier wird er zu Grabe getragen
3 weitere Personen, in der Mitte eine Frau
Medizinische Versorgung der Hände
Eine weitere Geißelung in der Stadt
Der Prozessionszug
21. Tag
Den heutigen Tag verbrachte ich in der Stadt und mit der Erkundung des Weges zum Kreuzigungsgelände, San Pedro Cutud. Zuerst holte ich meine Eintrittskarte für morgen, für die VIP Lounge im Rathaus ab. Die VIP Lounge ist ein offenes Zelt nahe am Kreuzigungsplatz. Bei mehr als 40° C in der Sonne ist es auf dem Gelände sonst nur schwer auszuhalten. Auf dem Weg zum Rathaus sah ich schon erste Gruppen mit Kreuzen durch die Stadt ziehen. Bei der Metropolitan Cathedrale von San Fernando trafen die ersten Büßer, die sich selber geißelten ein. Einer der Büßer kollabierte und wurde vom Rettungswagen abgeholt. Von dort fuhr ich mit einem Tricycle zum Kreuzigungsgelände. Hier wurden die letzten Vorbereitungen für den morgigen Tag getroffen. Einen Teil vom Rückweg legte ich zu Fuß zurück, das letzte Stück dann mit einem Jeepney.
Meine Eintrittskarte
Iglesia ni Christo Church
Die erste Gruppe der Kreuzträger
Früh übt sich, was ein Meister werden will
Ein Büßer vor der Kirche
In der Kirche
36° C und 20 Personen im Jeepney
20. Tag
Heute war ein Reisetag. Nachdem ich meine Sim-Card aufgeladen hatte und zum Bankautomaten war, bin ich zum Busterminal von Victory Liner im Stadtteil Pasay gefahren. Diese Gesellschaft fährt u. a. auch nach San Fernando. Erst die lange Schlange am Ticketschalter und dann die unendliche Fahrt nach San Fernando. Für 75 km benötigte der Bus 3 Stunden und 15 Minuten (für die ersten 20 km schon 2 Stunden), bedingt durch ein hohes Verkehrsaufkommen und der vielen Haltestellen. Das alles für 2 €. Um 17.30 Uhr war ich dann im Zimmer. Der Supermarkt hier hat Expresskassen (max. 12 Teile) und Korbkassen (Großeinkäufe). Wer sich falsch anstellt wird darauf hingewiesen.
Busterminal in Manila
Express Lane und Basket Lane
19. Tag
Heute stand der chinesische Friedhof auf dem Programm. Obwohl er nicht mal außerhalb von Manila liegt, dauert es vom Zentrum dort hin mit einem Grab 1 Stunde. Der Verkehr in dieser 15 Millionen Einwohner Stadt ist unbeschreiblich und unberechenbar. Im Prinzip fährt und läuft hier jeder wie er will, es sei denn, ein Polizist regelt gerade mal den Verkehr. Einen Unfall habe ich in Manila noch nicht gesehen. Am Eingang stehen Guides, die eine Führung anbieten. Ohne Guide ist es sehr schwierig sich zurecht zu finden. Ich hatte einen sehr guten Guide, der sehr viel und gut verständlich erklärte. Dieser Friedhof ist der zweit älteste Friedhof in Manila. Während der spanischen Kolonialzeit wurden hier die chinesischen Bewohner der Philippinen beerdigt, die nicht auf die katholischen Friedhöfe durften. Den Reichtum der Familie erkennt man an der Größe der Totenhäuser. Manche Mausoleen haben eine Klimaanlage, eine Küche, eine Toilette und Sitzmöbel. Oft finden hier zu Allerheiligen Familienfeiern mit Essen und Musik statt. Hier hat auch Ma Mon Luk, ein chinesischer Einwanderer, der die Nudeln auf den Philippinen bekannt gemacht hat, seine letzte Ruhestätte. Als ich wieder beim Hotel ankam, zog gerade eine Gruppe Jugendlicher mit ihrem Wagen für die Karfreitag-Prozession durch die Hauptstraße. Sie waren dabei, den Wagen für die Prozession fertig zu machen. Um 21.00 Uhr wurde es plötzlich sehr laut draußen. Es zog ein kleiner Prozessionszug um den Block.

Der einzige Eingang zum Friedhof

Im Eckmausoleum ist die Decke mit Gold verziert

Nahrungsmittel für das ewige Leben

Weg durch die Mausoleen

Ruhestätte des Nudel-Mannes

Die Beisetzung fand erst kürzlich statt, die Tafel ist noch in Arbeit

Der Wagen für Freitag

Frontansicht

Kleiner Zug um den Block
18. Tag
Um 7.00 Uhr wurde ich zum Flughafen gebracht, der nur ca. 8 Minuten von der Pension entfernt ist. Es ist ein sehr kleiner Flughafen und trotzdem dauerte der Check-in extrem lange. Hier durften Getränke von außerhalb mit durch die Sicherheitskontrolle genommen werden. Dieses war mein 4. Flug mit Cebu Pazifik Airlines und der 3. Flug mit Verspätung. Dieses Mal war es 1 Stunde. Vom Flughafen in Manila fuhr ich dann mit einem Grab zum Hotel. Das Zimmer war schon fertig. Nach einer kleinen Pause bin ich zum Ocean Park gefahren. Hier gibt es große Aquarien mit vielen bunten Fischen, eine Seelöwen-Show und eine Symphonie-Show am Abend (Laser, Wasser, Farben und Musik). Außerdem gibt es hier ein Becken mit vielen kleinen Fischen, die, wenn man die Füße ins Wasser hält, daran „knabbern“ – ein uriges Gefühl. Im Restaurant „Aristocrat“, das 7 Tage die Woche, 24 Stunden geöffnet hat, war ich zum Abendessen. Es ist kein kleines Restaurant, war aber voll besetzt. Es gibt dort eine Warte-Sitzecke, in der schon ca. 15 Personen warteten. Das Warten hat sich gelohnt.

Seelöwen – Show

Tunnel im Aquarium

Eines der Aquarien

Uriges Gefühl

Sonnenuntergang Manila Bay

Symphonie-Show

Spaß für Groß und Klein, Tretautos

Im Restaurant Aristocrat
17. Tag
Heute gab es ein Problem in der Stadt, die Wasserversorgung war nicht stabil. Gestern Abend waren schon einige Stunden ohne Wasser. Zwischenzeitlich war es wieder ok, aber es reicht nicht für alle Häuser komplett aus. Meine Pension hat alle geplanten Anreisen für heute storniert. Sie hoffen, dass es für die jetzt belegten Zimmer reichen wird. Allmählich macht mir diese tropische Hitze bei der hohen Luftfeuchtigkeit etwas zu schaffen. Deshalb steht für heute nur die Fireflys Watching Tour auf dem Programm, sowie die Organisation der Rückfahrt zum Flughafen morgen und die Anreise mit dem Bus zum „Good Friday Event“ in San Fernando. Um 17.45 Uhr wurde ich zur Fireflys Watching Tour abgeholt und zum Hafen in Puerto Princesa gebracht. Hier starteten wir gegen 18.45 Uhr mit einem Zubringer Boot bis zur Mündung eines Flusses aus einem Mangrovenwald. Hier stiegen wir dann in ein kleineres Boot um und fuhren auf dem Fluss in den Mangrovenwald. In den Bäumen und Büschen saßen die Glühwürmchen. Unser Tour Guide hatte eine Taschenlampe mit rotem Licht dabei. Die Glühwürmchen reagieren mit ihrem Leuchten als Abwehr auf das rote Licht. Mache Bäume sahen wie ein leuchtender Weihnachtsbaum aus. Das Boot fuhr einmal sehr nahe an einen gut besetzten Baum und hielt ein Glühwürmchen in der Hand. Es hüpfte in der Hand hin und her. Bislang hatte ich noch keine Glühwürmchen in der Natur gesehen. Auf dem Rückweg legten wir nach halber Strecke bei einem schwimmenden Restaurant an. Hier gab es ein Abendessen in Form eines Buffet’s. Gegen 21.00 Uhr war die Tour beendet.

Das Buffet

mit Tischmusik

In der Tiki Bar