6. Tag

Heute war nicht nur der Hund faul sondern auch ich. Es war ein Tag ohne Programm, da ich wegen der unmittelbaren Nähe zu meinen Besichtigungspunkten schon an allen Punkten gewesen bin. Die Insel Boracay ist in 3 Bereiche (Stationen) eingeteilt. Station 1 ist die nördlichste, Station 3 ist die südlichste mit dem Anleger. Ich wohne in Station 2, mittendrin. Heute bin ich der Hauptstraße entlang zum Bereich 1 gegangen. Im Prinzip ist ganz Boracay eine Baustelle. Die Hauptstraße der Station 1 (HIGHWAY Balabag) ist aber die Krönung, nur Staub, Löcher und Baustellenverkehr. Nur gut, dass ich im Bereich 2 abseits der Hauptstraße wohne. Hier kann man nur mit einem Tricycle oder zu Fuß hinkommen. Ich war bis zum Puka Beach, der auch ein Stopp beim Island Hopping ist. Hier endet die Insel im Norden. Teile des Weges hin und zurück habe ich mit einem Trycicle zurückgelegt. Bei 35°C ist es auch zu Fuß recht anstrengend. Das letzte Stück des Rückweges bin ich am White Sand Beach gegangen, der parallel zur Hauptstraße verläuft. Ab 60 braucht „Mann“ wohl mal eine Pause zwischendurch. Bedingt durch die Bauarbeiten fiel der Strom im Bereich meines B&B ca. 2 Stunden aus. Gegen 18.30 Uhr war dann alles wieder gut. Auch wenn ich kein Fischesser bin, gab es heute Abend ein Blue Marlin Steak. Es hat sehr gut geschmeckt.Mein Quartier auf BoracayDaher der Name?Meine KategorieEine Kategorie besser, mit Hängematte und überdachter VerandaFrühstücksausgabeFrühstücksbereichHighway in Station 1Etwas außerhalb, Richtung Puka BeachReges Treiben im Schatten am White Sand BeachBlue Marlin Steak mit Pesto-Nudeln

5. Tag

Heute stand nun mein erstes Philippinen – Highlight auf dem Programm: Ariel’s Point. Um 10.30 Uhr wurde ich an der Rezeption abgeholt. Mit einem Tricycle fuhren wir zum Sammel Punkt im Bereich Station 1. Hier kam die Gruppe bis 11.00 Uhr zusammen. Es waren 32 Personen in der Gruppe, davon 28 Koreaner, die aber nicht zusammen angereist waren – Zufall. Nach einer Ansage zum Tagesverlauf gingen wir nur über die Straße, dann durch ein Privattor und schon waren wir am White Sand Beach. Hier kam auch gerade unser Schiff, mit dem wir dann zu Ariel’s Point gefahren sind. Die Fahrt dorthin dauerte 45 Minuten. Die Koreaner waren schon gut drauf und die Stimmung stieg im Laufe des Tages noch erheblich. Ariel’s Point ist eine relativ einsame Klippe, die ein Investor zu einem touristischen Highlight hergerichtet hat. In erster Linie geht es dort um eine Art Klippenspringen. Es sind Sprungbretter in unterschiedlichen Höhen, 5m, 8m und 15m von denen man in Wasser springen kann. Vom 5m und 8m Brett bin ich auch gesprungen, vom 15m Brett haben es nur sehr wenige gewagt. Nach der Ankunft war erstmal das Klippenspringen angesagt. Nach ca. 1 Stunde gab es ein Mittagessen in Form eines Buffet’s. Das Buffet wird vor Ort von Mitarbeitern vorbereitet, die in der Saison auch dort wohnen. Dann gab es die Möglichkeit zu schnorcheln, Kajak oder Kanu zu fahren, zu schwimmen, weiter von den Klippen zu springen oder Gesellschaftsspiele zu spielen. Alles ist im Pauschalpreis enthalten, auch alle Getränke. Um 16.00 Uhr traten wir die Rückfahrt an. Es war ein sehr schöner gelungener Tag, der auch müde gemacht hat.

Auf dem Weg zu Ariel’s Point

Unser Schiff an der Anlegeplattform

4. Tag

Heute bin ich zur Insel Boracay gereist. Die Fahrt zum Flughafen verlief erstaunlich schnell, so dass ich 30 Minuten vor Plan da war. Bevor man das Flughafengebäude betreten kann, wird das Gepäck durchleuchtet und ein Flugticket muss vorhanden sein. Den Self-check-in erledigte eine Airline – Assistentin in sekundenschnelle für mich. Für die Gepäckaufgabe waren 12 Schalter geöffnet. Trotz großem Andrang war ich mein Gepäck schnell los. Dann die Sicherheitskontrolle und schon war ich am Gate, 1,5 Stunden vor Boarding – aber besser als zu spät. Ich bekam dem Platz 1 A zugeteilt. Vor mir keine Wand, nichts. Schade das dieser Flug nur eine Stunde dauerte 😀. So eine Beinfreiheit hatte ich bisher noch nie auf einem Flug. Der Flughafen Caticlan ist sehr klein. Das Gepäck wurde von Hand ausgegeben. In dem kleinen Flughafengebäude löste ich dann ein Ticket für den kompletten Transport zur Unterkunft. Zuerst mit einem Bus zum Hafen, dann mit einem kleinen Boot (ca. 20 Personen) zur Insel Boracay und dann nochmal mit einem Kleinbus (ca. 8 Personen) in die Nähe der Unterkunft. Die letzten 150 m dann zu Fuß, weil die Unterkunft mit dem Kleinbus nicht erreichbar ist. Ein Guide half aber beim Koffertransport auf dem teils unebenen Weg. Mein B&B heißt Lazy Dog. Der faule Hund liegt auch gleich neben der Rezeption. Mein Zimmer ist rustikal eingerichtet, das Nötigste ist vorhanden. Nach dem Check-in buchte ich eine Tagestour für morgen und bin dann mal so losgelaufen. Die Insel ist teilweise sehr schmal. Zum Bulabog Beach sind es 3 Minuten und zum White Sand Beach, weshalb die Urlauber nach Boracay kommen, ca. 25 Minuten. Der Bulabog Beach ist zum Relaxen, am White Sand Beach tobt das Leben. Hier laufen sich die Urlauber fast um. Der Weg dorthin führt durch die Fußgängerzone des Ortes und ist mit sehr strengen Regeln belegt, die am Eingang mit den dazugehörigen Bußgeldern bei Verstößen auf einer Tafel angezeigt werden: Kein Rauchen, keine Abfälle fallen lassen und kein Pinkeln in den Anlagen. Hier kann man neben baden auch kleine Bootstouren machen und den Sonnenuntergang genießen. Massagen werden hier in jedem zweiten Laden angeboten. Eine Stunde Fußmassage kostete knapp 6 Euro. Fußmassagen sind hier sehr begehrt. Nach dem Sonnenuntergang, der Fußmassage und einem kleinen Snack bin ich dann über einen kleinen Basar und durch die Fußgängerzone zurück zur Unterkunft gegangen.

Vor dem Flughafeneingang

Koffer werden durch das Fenster reingereicht

Wir erreichen Boracay

Bulabog Beach

White Sand Beach

Philippinische Mode?

Hähne für die Hahnenkämpfe

Ausflugsboote – White Beach

Sonnenuntergang

Basar

3. Tag

Heute war nun der erste volle Tag auf den Philippinen. Bedingt durch die Zeitverschiebung lag ich noch im Tiefschlaf, als mein „Wake-up Call“ um 8.00 Uhr kam. Nach dem Frühstück habe ich mir die „Grab App“ installiert und bin mit einem selbst gebuchten Grab Car zu Manila’s einziger Fußgängerzone gefahren. Hat super funktioniert, halbe Stunde Fahrt für 2,20 €. So lässt sich Manila gut und günstig erkunden. Von dort bin ich zur St. Joseph Kirche gefahren. In dieser Kirche befindet sich die weltweit einzige Bambusorgel. Anschließend habe ich mich im angrenzenden Wohnviertel von Las Pinas umgesehen. Es waren nur freundliche Menschen dort. Weiter ging es dann zum Sunset Boulevard. Ein schöner Sonnenuntergang war nicht zu erwarten, da es sich am späten Nachmittag bewölkt hatte. Das bunte Treiben an diesem Ort ist trotzdem erlebenswert. Ich werde ja noch mehr Abende in Manila verbringen, vielleicht klappt es dann ja mit dem Sonnenuntergang. Mit einem Grab Car fuhr ich zum Roxas Boulevard, da ich die wahre Bezeichnung für den nur umgangssprachlich genannten Sunset Boulevard nicht kannte. Zunächst lief ich in die falsche Richtung und fragte schließlich einen entgegen kommenden Filipino nach dem Weg. Er verstand mich und wusste was ich suchte und sagte komm mit zurück. Er stoppte ein Sammeltaxi, erzählte dem Fahrer wo ich hin wollte und 20 Minuten später hatte ich mein Ziel erreicht (35 Cent – fast unglaublich). Mittlerweile war die Dämmerung eingebrochen und das Lichtspiel eines Springbrunnen begann. An diesem Platz, Manila Bay, halten sich viele Menschen auf und lassen den Tag ausklingen. Nach dem angebrüteten Ei heute Morgen, probierte ich heute Abend noch gegrilltes Seafood, vermutlich getrocknete, gegrillte kleine Fische. Sie waren sehr zäh und erst mit Essig etwas schmackhaft – nicht mein Ding. Kurz bevor ich zum Hotel zurück gefahren bin, habe ich noch eine neue Eisvariante kennengelernt, den Eisburger – Eis im Brötchen. Das Eis war gut und über das Brötchen haben sich herrenlose Hunde gefreut.

Meine Frühstückseier

Der Schnabel und die Füße sind noch ganz weich

Blick vom Rooftop

In der Fußgängerzone

Etwas für die Kinder

Ein angrenzender Markt

Einheimische Küche

Landestypischer Jeepney (günstiges offenes Großraumtaxi)

St. Joseph Kirche

Bambusorgel

Im Wohngebiet

Im Wohngebiet – zentrale Wasserstelle

Manila’s Bay

Seafood zum Grillen

Eisburger

2. Tag

Zwei Stunden vor der Landung in Manila wurden wir geweckt und es gab Frühstück (14.00 Uhr in Manila). Kurz nach 16.00 Uhr sind wir dann gut in Manila gelandet, bei 27°C. Die Einreise incl. Visum ging recht schnell. Dann begann die Wartezeit am Gepäckband, ca. 440 Reisende an Bord mit mindestens 1 Koffer. Dann das Durcheinander in der Ausgangshalle, die Geldautomaten dort wiesen die europäischen EC – Karten ab. Es gab schon längere Schlangen an den Wechselschaltern, aber ohne Geld kein Taxi. Schließlich hatte auch ich Bares und konnte mich um einen Transport zum Hotel kümmern. Ich war nicht der Einzige, der vom Flughafen weg wollte. Glücklicherweise hatte ich schon erfahren, daß die „Grab Cars“ (in Brasilien waren es die Uber) bedeutend günstiger sind als die Taxen. So war es denn auch: Das Taxi-Angebot lautete 1.950 philipinische Peso (ca. 60 Peso sind ein Euro) und das Grab Car kostete 275 Peso. Es gibt am Flughafen einen Grab Car Stand, der die Buchungen vornimmt, für Reisende, die die App hierfür nicht haben. Gegen 19.00 Uhr Ortszeit war ich dann im Hotel. Das Hotel ist im belebten Stadtteil Makati. Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, war ich noch kurz in der Hauptstraße unterwegs.

Wir nähern uns Manila

Manila

Im Ausgangsbereich

Alle wollen ein Taxi

Vom Rooftop des Hotels

Hauptstraße vor dem Hotel

1. Tag

Die Anreise zum Flughafen verlief reibungslos. Ich war schon 30 Minuten vor der Mindestvorlaufzeit im Terminal. Der Check in und die Sicherheitskontrolle bereiteten keine Probleme.

Hiermit geht es nach Dubai

Der Flug in Hamburg startete sehr pünktlich und wir kamen auch sehr pünktlich in Dubai an. Emirates hat die beste Beinfreiheit und der Service ist top. Zur Unterhaltung wurde elektronisches Sudoko auf dem Borddisplay angeboten. Das verkürzte die Flugzeit von 6 Stunden gefühlt enorm.

Sudoko an Bord

Dubai bei Nacht

Boarding nach Manila beginnt

Der Flug von Dubai nach Manila dauert 8 Stunden, sagte mir eine Stewardess. Durch die unterschiedlichen Zeitverschiebungen hatte ich nur 6 errechnet. Aber gut, auch die 8 Stunden gingen – 5 davon im Schlaf – vorbei.