16. Tag

Heute stand die Underground River Tour auf dem Programm. Ich wurde um 6.30 Uhr vom Guide abgeholt. Es war eine kleine Gruppe mit 7 Personen und 6 Nationalitäten, Philippinen, Neuseeland, Spanien, Irland, Norwegen und Deutschland. Der Kleinbus, der alle einsammelte, brachte uns zu einem kleinen Hafen, Sabang Wharf, nachdem wir einen Stop beim Aussichtspunkt Buenavista mit Blick auf die Bucht von Ulugan eingelegt hatten. Dort stiegen wir um in ein motorisiertes Zubringer Boot, einem Pumpenboot. Dieses Boot brachte uns zum Startpunkt der Bootsfahrt auf dem unterirdischen Fluss. Hier stiegen wir erneut um in ein Paddelboot. Auch dieses Boot hatte nur Platz für 10 Personen und wurde vom Bootsfahrer von Hand durch das recht seichte Wasser gestakt. Der unterirdische Fluss, der durch einen Gebirgszug fließt, ist 8 km lang und nur zum Teil für den Tourismus freigegeben. Im Hohlraum oberhalb des Flusses, der Höhle, leben lt. Guide ca. 1 Mio. Fledermäuse. Es kam immer wieder die Ansage: „Wenn sie nach oben schauen, bitte den Mund schließen“. Es war eine interessante Tour. In Sabang Wharf gab es nach der Rückkehr ein philippinisches Mittagessen in Form eines Buffet’s. Das Lokal war im philippinischen Baustil gebaut. Innen und am Buffet war alles top sauber. Es gab sehr leckere Gerichte. Von dort sind wir zum Ugong Park gefahren wo ein „Zipline-Adventure“ (fliegen wie ein Vogel – am Drahtseil) angeboten wurde. Zwei Personen aus der Gruppe hatten es gebucht und haben ihren Gutschein eingelöst. Danach wurden alle zu ihren Unterkünften zurückgebracht. Ich war später noch in der Stadt unterwegs.

Puerto Princesa

Zubringer Hafen

Parkeingang

Die unterirdische Fahrt beginnt

In der Höhle

Wir verlassen die Höhle

Abteilung für die Kinder in der Mall in Puerto Princesa City

15. Tag

Während der nächtlichen Fahrt änderte sich das Wetter mit den Regionen, zuerst ein Waldbrand und später ein heftiges Gewitter. Probleme mit den Bremsen verlängerten die Fahrt. Sie liefen ab und zu heiß und wurden mit kaltem Wasser abgekühlt. Um 5.10 Uhr erreichten wir den Busterminal in Manila. Mit der Rückkehr aus den Bergregionen endete nun auch der Survival-Teil meiner Philippinen-Rundreise. Ein Taxi brachte mich zum Hotel. Dieses Hotel liegt nah am Fluß Pasig, der durch Manila fließt. Um 6.00 Uhr hatte ich mein Zimmer. Um 12.00 Uhr habe ich das Hotel schon wieder verlassen und bin zum Flughafen gefahren. Ich habe dieses Hotel für diese wenigen Stunden gebucht, weil ich den größten Teil meines Gepäcks dort im Gepäckraum lassen durfte, da das Freigepäck im Flugzeug limitiert ist und zusätzliches Gepäck teurer wäre als dieses Zimmer zu buchen. In 3 Tagen komme ich dann nach Manila zurück, in dieses Hotel. Mein Flug nach Puerto Princesa auf der Insel Palawan hatte ca. 2 Stunden Verspätung. Mein Koffer kam sehr schnell und der Chauffeur meiner Unterkunft wartete schon. Meine Unterkunft liegt etwas ab vom Schuss, aber die Stadt ist sicher, sagte der Chauffeur. Pause – Feuer in den BergenDer Fluß Pasig in Manila

14. Tag

Da es hier in Banaue keinen Bankautomaten gibt, habe ich zuerst eine Wechselstube aufgesucht. Mit einem Tricycle bin ich dann zum Banaue Viewpoint gefahren. Hier waren auch 2 alte Ifugao-Frauen in ihrer traditionellen Tracht. Sie sind 95 und 96 Jahre alt und hoffen auf ein Trinkgeld, wenn man sie fotografiert. Die Einladung zum „Dog Meal“ ist leider ausgefallen, da aktuell kein Hund, der hierfür geeignet ist, aufzutreiben war. Es ist eine spezielle Rasse, keine einfachen Straßenhunde. Auf meinem Spaziergang durch Banaue kam ich an einer Hochzeitsfeier vorbei. Sie fand teilweise auf der Straße statt. Alle Vorbeikommenden wurden zum Essen und mitfeiern eingeladen. Ich blieb Zaungast. Mit dem Nachtbus bin ich dann um 18.30 Uhr zurück nach Manila gefahren.

Die Jugendlichen im Internet

Die Reisterrassen von Banaue

Die Tracht der Ifugao (Bergvolk)

Die Trauung

Die Trauung

Eine Hängebrücke verkürzt die Wege

13. Tag

Um 12.00 Uhr brachte mich ein Shuttle ins Zentrum von Sagada. Um 14.00 Uhr startete dort der Bus nach Banaue. Wir erreichten Banaue planmäßig um 17.00 Uhr. Ein Mitarbeiter meiner neuen Bleibe holte mich am Bus ab. Mit einem Tricycle wurde ich zur Lodge gebracht. Justin, der Inhaber, machte mir ein paar Vorschläge für Unternehmungen morgen. Hier in Nord-Luzon, speziell im Ort Baguio, gibt es Restaurants, die Gerichte mit Hundefleisch anbieten. In Banaue dürfen Restaurants Gerichte dieser Art nicht anbieten. Hier gibt es sie nur privat. Morgen Mittag bin ich zu solch einem speziellen Essen eingeladen. Es soll frisch zubereitet werden. Ich bin gespannt. Nach der Planung des morgigen Tages habe ich mir die nähere Umgebung der Lodge angesehen. Der Busterminal für die Abfahrt morgen Abend zurück nach Manila ist gleich um die Ecke. Hier konnte ich schon meinen Voucher gegen ein Ticket tauschen.Good bye Sagada

Hello Banaue

12. Tag

Heute Morgen standen zuerst die hängenden Särge auf dem Programm. Ich wollte zu Fuß in die Innenstadt, bin aber leider in die falsche Richtung gegangen. Als ich es nach fast 1 Stunde bemerkte, bin ich per Anhalter zurück und direkt zur Touristen-Information gefahren. Ohne Guide sind historische Plätze hier nicht zu besichtigen. Ich bekam einen Guide und los ging es. Es war fußläufig gut zu erreichen. Anschließend kaufte ich mein Ticket für morgen zurück nach Banaue. Den Rest des Tages habe ich in Sagada verbracht. Ein Jeepney brachte mich zum Ortsausgang, zurück bin ich zu Fuß gegangen. Heute brannte es an vielen Stellen in Sagada, da es aktuell sehr trocken ist. Manchmal war die Stadt vor Rauch nicht mehr zu erkennen.Kirche beim FriedhofInnenFriedhof in SagadaDie hängenden SärgeDer jüngste kam 2010 hierherKühe in der Stadt, beim SchulhofEine neue KircheInnenDie 10 GeboteHiermit fuhr ich zum OrtsausgangAm Straßenrand blüht esEin Stück weiter brennt esSagada verschwand im RauchEin Wasserbüffel kommt von der ArbeitSagadaReisterrassen in Sagada

11. Tag

Heute Morgen um 8.30 Uhr habe ich die Lodge in Batad verlassen. Die Seniorin des Hauses hat meinen Koffer die steilen engen Treppen hochgetragen bis zum Bus, der mich dann zum Kleinbus in Banaue gebracht hat. Von hier ging es in Richtung Sagada. In Bontoc endete diese Fahrt und ich musste umsteigen in einen Jeepney. Dieser brachte mich dann bis ins Zentrum von Sagada. Auch hier ist eine Registrierung erforderlich. Anschließend brachte mich ein Taxi zur Unterkunft. Gegen 14.00 Uhr war ich dort. Hier habe ich ein spezielles Zimmer bekommen, ein Haus im alten philippinischen Stil. Im Haus ist der Schlafraum, unter dem Haus steht eine Sitzgarnitur mit Tisch. Hier kann man den Abend ausklingen lassen und gegebenenfalls an der zum Haus gehörenden Feuerstelle etwas grillen oder kochen. Das separate Bad ist gleich nebenan. Es war noch Zeit für die geplante Höhlenbesichtigung, da die Höhe nur 300m entfernt war. Es war eine anstrengende schöne Höhlen-Tour. Im Restaurant gegenüber habe ich dann etwas gegessen. Die Unterkunft liegt etwas außerhalb von Sagada. Nach Sonnenuntergang kehrt hier dann Ruhe ein. Im Haus nebenan wurde ein Geburtstag gefeiert.

Die Seniorin mit meinem Koffer

Ein schmaler Weg im Dschungel

Bushaltestelle in Batad

Dieser Jeepney bringt mich nach Sagada

Voll bis auf den letzten Platz

Mein Haus /Zimmer in Sagada

Innen ist nur Schlafraum

In der Lumiang Höhle

In der Lumiang Höhle

10. Tag

Heute war relaxen angesagt. Nach einer kurzen Tour zu einem Aussichtspunkt, der einen anderen Blick auf die Reisfelder bietet, habe ich den restlichen Tag im Schatten auf dem Balkon meiner Unterkunft verbracht und den herrlichen Blick auf die Reisfelder genossen. In den späteren Nachmittagsstunden fing es an leicht zu regnen, später wurde daraus ein heftiger Guss mit Gewitter. Die Küche des Hauses bietet glücklicherweise eine gute Speisekarte mit schmackhaften Speisen für jede Tageszeit, sodass auch abends niemand mehr ein „Restaurant“ aufsuchen muss.

Der Ortskern im Tal zwischen den Reisterrassen. Hier muss jeder Stein, jedes Brett, jede Dachplatte, einfach „Alles“ auf den Schultern bzw. auf dem Kopf auf den schmalen Wegen hergetragen werden. Bislang nehmen die Menschen die harte Arbeit noch in Kauf. Die jungen Menschen gehen zum Studium in andere Städte und kommen danach nicht mehr alle zurück, nur noch zu Besuch.

Das Gewitter zieht auf

9.Tag

Gegen 1.30 Uhr legte der Bus die erste Pause ein und gegen 5.00 Uhr dann noch eine Pause. Durchschlafen wie im Flugzeug war nicht möglich, da jedesmal die volle Beleuchtung eingeschaltet wurde und es zudem recht laut wurde. Um 8.15 Uhr erreichten wir dann das Ziel, den Busterminal in Banaue. Hier standen schon Mitarbeiter der unterschiedlichsten Unterkünfte mit Schildern mit den Namen ihrer Gäste in der Hand. Zunächst war eine Registrierung in dieser Region erforderlich. Danach fuhren wir zu einem Frühstücks-Restaurant. Es wurde mit mir ein weiterer Gast, aus Holland, von einem Unterkunft-Mitarbeiter abgeholt. Das Frühstücks-Restaurant bietet einen Gepäckraum für Gepäck, dass in den nächsten 2 Tagen nicht benötigt wird. Batad, der kleine Ort mitten in den Reisfeldern ist nur über schmale steile Treppen und Wege aus Natursteinen zu erreichen. Jeder trägt sein Gepäck auf dem Rücken oder auf den Schultern und muss die Balance halten. Zum Glück hatte ich unbewusst den Gepäcktransport im Tourpreis mitgebucht: Anreise vom Busterminal zur Unterkunft, Führung durch die Reisfelder und zum Wasserfall sowie die Rückreise nach 2 Tagen Aufenthalt zum Busterminal in Banaue. Zuerst bestellten wir unser Frühstück und während es zubereitet wurde haben wir die Koffer neu gepackt, nur das Nötigste in den kleinen Koffer. Nach dem Frühstück fuhren wir in einem Kleinbus, 26 km, bis zum Ende der Straße. Von hier waren es ca. 20 Minuten zu Fuß über die recht steilen Treppen und Wege bis zur Unterkunft. Eine weitere Registrierung für Batad war am Ortseingang erforderlich. In Batad gibt es kein Internet. Der Balkon meiner Unterkunft bietet traumhaft schöne Ausblicke auf die Reisfelder. Einen Ort dieser Art gibt es wahrscheinlich kein zweites Mal auf der Welt. Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, startete die Führung durch die Reisfelder zum Wasserfall. Es war eine interessante und schöne Tour, die bei 34°C im Schatten und den steilen Treppen und der sehr schmalen Wege durch die Reisfelder jedoch sehr anstrengend war. Ich war so ziemlich am Limit meiner Kräfte angekommen. Zurück an der Unterkunft, war erstmal eine erfrischende Dusche erforderlich. Zwischenzeitlich waren 3 weitere deutsche Gäste aus dem Raum Kassel angereist. Wir haben unser Abendessen bestellt und uns über sehenswerte Plätze in der Region sowie auf den Philippinen unterhalten. Nach Einbruch der Dunkelheit ist hier außerhalb der Unterkunft nichts mehr möglich, Zeit um den fehlenden Schlaf nachzuholen.

Auf dem durch den Dschungel zur Unterkunft in Batad

Den Ort haben wir erreicht

Im Ort die steilen Treppen

Meine Lodge

Von vorne

Einfache Waschgelegenheit

Es ist aber alles da

Der Weg zu den Nachbarn

Blick auf die Reisterrassen

In einer Woche beginnt die Ernte

Führung durch die Reisterrassen

Der Wasserfall

Wer möchte, kann auch baden

8. Tag

Heute konnte ich nun mein zweites Highlight hier erleben. Die Hahnenkämpfe (Sabong) fanden statt. Ich habe Glück gehabt, dass dieses Final-Derby kurzfristig geplant und durchgeführt wurde. Es wurden/werden 135 Kämpfe ausgeführt. Start war heute um 10.00 Uhr und enden wird es nach Mitternacht gegen 2.00 Uhr. Ein Kampf dauert solange, bis ein Hahn stirbt. Der Kampf dauert zwischen 10 Sekunden und zwei bis drei Minuten, kommt ganz auf die Kampftechnik an. Zum Kampf werden den Hähnen je eine scharfe Klinge an bzw. auf den Sporn am Fuß gebunden. Trifft ein Hahn sofort nach dem Start den Hals des anderen, ist es nach wenigen Sekunden entschieden. Das Ganze ist ein großes Wett-Event. Die Teilnehmer heizen sich gegenseitig an. Die Geräuschkulisse während die Gebote abgegeben werden, ist unbeschreiblich. Mit einem Grab bin ich hin und nach knapp 5 Stunden auch wieder zurück zum Hotel gefahren. Mein Gepäck durfte ich nach dem Check-out in dem Gepäckraum lassen, da ich ja heute Abend mit dem Nachtbus nach Banaue fahren werde. Die Zeit bis zur Abfahrt zum Busbahnhof habe ich noch in der Altstadt verbracht. Um 20.45 Uhr war ich dann am Busterminal der Linie Ohayami Trans. Der Bus startete fast pünktlich um 22.10 Uhr. Es war ein Bus mit Liegesitzen, der bis auf den letzten Platz belegt war, incl. der ausklappbaren Sitze im Gang. Kurz nach dem Start waren schon die ersten Schnarchgeräusche zu hören.Blick vom Hotel auf die StadtmauerDie Hahnenkampf ArenaDie Arena innenDer Kampf ist freigegebenSie kämpfenEs wird heftiger

Beim Busbahnhof

Alle fahren zum gleichen Zielort

7. Tag

Heute Morgen wurde ich um 8.00 Uhr an der Unterkunft abgeholt und zurück zum Hafen gebracht. Dann weiter mit der Fähre zur Nachbarinsel Aklan und mit einem Kleinbus zum Flughafen. Auf diesem kleinen Flughafen geht alles sehr schnell. Die erste Kontrolle war auch schon außerhalb vom Flughafen, am Eingang. Mein Flug hatte 1 Stunde und 45 Minuten Verspätung. Das Gepäck kam zügig und um 15.00 Uhr war ich im Hotel. Das Hotel ist in der Altstadt von Manila. Die Altstadt ist von einer dicken Mauer umgeben. Zunächst habe ich mit Hilfe der Rezeptionisten ein paar organisatorische Dinge für morgen geklärt. Kurzfristig soll morgen ein ungeplantes Hahnenkampf-Finale stattfinden. Die Arena ist nur 7 km vom Hotel entfernt. Telefonisch sagte man mir, dass Zuschauer willkommen sind. Ich hoffe, dass es so sein wird. Danach bin ich in die Altstadt gegangen. Zuerst war ich in der St. Augustin Kirche, die den zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden hat. Die übrige Altstadt lag fast völlig in Schutt und Asche. Einzelne Gebäude wurde inzwischen teilweise wieder neu errichtet. Vor dieser Kirche warteten die für Manila typischen Pferdekutschen. Mit einem Gefährt habe ich dann eine Altstadt-Tour gemacht. Auf dem Rückweg zum Hotel habe ich an den Grillständen der Einheimischen ein paar „Köstlichkeiten“ probiert.

Altstadt-Pflaster

St. Augustin Kirche

Innen

Kutschfahrt durch die Altstadt

Grillstube

Große Auswahl an Grillgut

Hühnerfüsse, angedicktes Hühnerblut und Hühnerspeiseröhre

Mit Weinessig geht es noch eher